Posted on Di 11 September 2012

Linux - Bleachbit

Bleachbit kann eingesetzt werden um die Geschwindigkeit zu optimieren, aber hauptsächlich wird es benutzt um Daten zu löschen die die Privatsphäre betreffen, wie z.B. Cookies, temporäre files, Logs, den Browserverlauf usw.. Sowohl für Windows, als auch für Linux-Distributionen steht das Programm zur Verfügung. Es wurde in Python geschrieben, steht unter der GPL-Lizenz und wurde bisher in 56 Sprachen übersetzt. Bleachbit findet man auf der Website bleachbit.sourceforge.net. Die Installation erfolgt über den Paketmanager oder mittels Befehl su -c "yum install bleachbit". (bei Fedora). Unter Aktivitäten - Anwendungen - Systemwerkzeuge wird das Tool eingegliedert.
Bleachbit Screenshot
Die Vorschau-Option gibt Auskunft darüber welche Dateien entfernt werden. Sobald der Button Löschen betätigt wurde beginnt die Reinigungsaktion. Durch das XML-Format CleanerML ist es machbar selbst zu definieren welche Dateien gelöscht werden sollen. Man kann selbst neue Cleaner für bestimmte Programme schreiben. Diese xml-Dateien befinden sich im Verzeichnis /usr/share/bleachbit/cleaners. In der Kommandozeile kann bleachbit ebenso zum Einsatz kommen. bleachbit -l listet alle Cleaner und Optionen auf. Die Vorschau wird mittels --preview oder -p angestoßen (z.B. bleachbit -p bash.history) und --delete --overwrite oder -d -o ist die Reinigungsanweisung (z.B. bleachbit -d -o bash.history). Die Konfigurationsdatei befindet sich im Verzeichnis \~/.config/bleachbit/ und heisst bleachbit.ini.

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